Alles was du über Low Budget Filme wissen musst

No-Budget, Low-Budget, Normal-Budget.
Filmfans und Filmschaffende begegnen diesen Begriffen andauernd und haben dann oft mit Vorurteilen zu kämpfen. Entweder müssen Filmschaffende erklären, weshalb sie ihrem Team keine großen Summen zahlen können, aber trotzdem keine Betrüger sind - oder Filmfans verstehen nicht, weshalb ein bestimmter Film nicht Hollywood-Standard hat.

Dabei müsste man sich nur diese Folge des Neurotainment Podcasts anhören und alle wüssten Bescheid.

Wer noch nie einen Podcast gehört hat, kann jetzt hier einfach Play klicken:

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Hier aber nochmal die 3 wichtigsten Unterscheidungen zum Thema Low-Budget-Film:

No-Budget-Film:
Der Film hat so wenig gekostet, wie nur irgendwie möglich gewesen ist. Oft wurden die unterschiedlichen Job-Positionen von ein und dem gleichen Mensch übernommen. Niemand hat etwas an dem Film verdient und es gab auch nie eine Gewinnabsicht, das heisst: Auch keine kommerzielle Veröffentlichung.

Low-Budget-Film:
Darsteller und Team haben weniger Geld für ihre Arbeit bekommen, als branchenüblich ist. Oft wird mit so genannten Rückstellungsverträgen gearbeitet, um bei Erfolg dennoch alle fair zu bezahlen. Der Film wird kommerziell ausgewertet. Fast alle Filmdebüts von Regisseur:innen, aber auch viele künstlerisch wertvolle, mutige Filme, sind Low-Budget-Filme.
Ein paar Beispiele: Night of the living Dead, Dawn Of The Dead (die ersten Zombiefilme überhaupt), Bad Taste (der erste Film von Peter Jackson), Eraserhead (der erste Film von David Lynch), Blair Witch Project (der Erfinder des Found Footage Horror Genres), aber auch die Erstlinge von Christopher Nolan, Darren Aronofsky  und vielen anderen.

Normal-Budget-Film:
Alle am Film Beteiligten sind branchenüblich bezahlt worden, unabhängig vom späteren Erfolg oder Miserfolg des fertigen Films. Eventuelle Tarif-Verträge wurden eingehalten. Normal budgetierte Filme sind zum Beispiel TV-Filme und Serien, Werbung oder kommerzielle Produktionen von etablierten Filmemacher:innen und Filmproduktionsfirmen mit bereits existierendem Auswertungsplan.

Eine zukünftige Folge des Neurotainment Podcasts wird auch nochmal etwas zu Rückstellungsverträgen sagen, also bleibt dran.

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Die Zukunft ist frei

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